Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Wie sieht es aus, wenn statt Regen und Schnee Hamburger vom Himmel fallen oder die Dächer der Stadt von Eiskugeln bedeckt sind? Und welche Maschine steckt hinter diesem Naturwunder?

 

Allgemeine Infos
"Film-Infos.org" Bewertung
Originaltitel:Cloudy with a Chance of Meatballs
Verleih: Sony Pictures
Genre:Animation
Produktionsjahr: 2009
Produktionsland: USA
FSK:
6 Jahre
Lauflänge: 90 minuten
Kinostart: 28.01.2010
Webseite: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Bewertung folgt ...


Kurzinhalt und Kritik

Ein kreativer Sturm mit gigantischen kulinarischen Ausmaßen, aus dem Hause „Sony Picture Animation“.

Flint Lockwood ist ein aufstrebender und recht chaotischer und dennoch genialer Erfinder. Auf sein Konto gehen viele Erfindungen oder eher gesagt Prototypen, denn die meisten davon sind geniale Fehlgriffe. Seine Aufsprühschuhe wird er einfach nicht mehr los und das Haarwuchsmittel für seinen Vater bewirkte eine leichte Überreaktion und machte aus diesem ein Pelzkopf. Dennoch wollte er nie aufgeben, seine neuste Kreation, ist eine Maschine die Wasser in Essen umwandelt.

Die Insel auf der Flint lebt, ernährt sich nur von Sardinen, nachdem die Sardinendosenfabrik geschlossen hat. Eine neue Attraktion sollte der Insel wieder auf die Beine helfen. Ein Sardinen-Freizeitpark. Diesen zerlegte, Flints neue Erfindung, in Einzelteile. Nun wollte Flint seinen Labor-Kittel an die Wand hängen. Doch da geschah es. Es regnete Essen aus dem Himmel. Eine weitere Maschine sorgte dafür, das man Essen bestellen konnte. Schnell freundet sich Flint mit der Wetterfee Sam Sparks an, die in die Stadt kommt, um über das ihr zufolge „großartigste Wetterphänomen der Geschichte“ zu berichten.

Als die Menschen gierig immer mehr Essen wollen, verhält sich die Maschine plötzlich unberechenbar: Sie entfesselt Spaghettitornados und produziert gigantische Fleischbällchen. Nun liegt es an Flint und Sam, die Maschine aufzuhalten, bevor sie die Welt unter riesigen Essensbergen begräbt.

Als die Drehbuchautoren und Regisseure Christopher Miller und Phil Lord sich der Sache annahmen, ließen sich von einer ziemlich nahe liegenden Quelle inspirieren – von dem gleichnamigen Kinderbuch selbst. Gemeinsam mit Phil Lord begann Christopher Miller seine Karriere am Dartmouth College, wo sie zusammen Animationsfilme realisierten. Dort wurde die Walt Disney Company auf sie aufmerksam. Für diese entwickelten sie dann die animierte MTV-Serie „Clone High“, bei der sie außerdem als ausführende Produzenten und Regisseure tätig waren.

Das beweist, dass ein wenig Erfahrung im Animationsgeschäft durchaus bei einer Kinoproduktion helfen kann.

Eine menge kreative und witzige Ideen und eine liebevoll animierte Umgebung. Die ganzen Leckereien, fallen Physisch korrekt vom Himmel. Dafür investierte man viel Zeit bei den Realaufnahmen von fallendem Essen und ahmten es nach. Die ganze Szenerie wurde comichaft und sehr bunt gestaltet. Leider fehlt ein kleiner, heimlicher, niedlicher Held. Den sprechenden Affen konnte nicht als solchen bezeichnen. Da kam „Baby“ Brent, dem schon eher näher. Das alles rundet die gute Auswahl der Synchronsprecher, ab.

Ein riesiger Spaß für Jung und Alt.

von Waldemar Sonnwald

Film - Bilder
Darsteller
Stab
 

Regie: Phil Lord & Christopher Miller
Drehbuch:Phil Lord & Christopher Miller

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